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Augenblick der Besinnung

Dein Weg

Die Linien des Lebens sind verschieden,
wie Wege sind und...

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Grußwort des Wallfahrstrektors


Liebe geschätzte Wallfahrerinnen und Wallfahrer!

Ob ich ohne meine Beheimatung in der Familie, in der Heimatpfarrei und dem Vorbild des Heimatpfarrers Priester geworden wäre?

Die Kirche gab und gibt mir Hilfe zur Orientierung und ist meine spirituelle Heimat. Dort lernte ich Schritt für Schritt verantwortet von Gott zu reden. Die erbrachte Orientierung und Heimatverbundenheit in der Kirche stützt uns auf dem Weg zum Ziel, zu dem wir pilgernd unterwegs sind. Wir suchen sehnsüchtig Orientierung ohne Überregelung und Heimat. Orientierungslosigkeit und Heimatlosigkeit lassen uns arm und verwaist dastehen. Wir sehnen uns nach Licht, nach Klarheit und Weisheit.

Hoffentlich gelingt es uns als umsichtige Verantwortliche die Gnadenkapelle und den Gnadenort als ständige Orientierung auf die lebendige Gegenwart des Heiligen Geistes in der Kirche darzustellen. Vom Auferstandenen Christus her ist uns die Kirche zur Herrlichkeit des Vaters geschenkt.

Der goldene Stern auf dem Turmhelm der Gnadenkapelle ist uns äußere Orientierung auf Gott hin durch Jesus Christus, auf den auch Unsere Liebe Frau von Altötting liebevoll hinweist und den Blick lenkt.

Das Pilgermotto "Orientierung und Heimat in der Kirche" begleitet uns im Gott+befohlenen Jahr 2010. Mögen sie, verehrte WallfahrerInnen, durch die vielfältigen Dienste der Kirche vor Ort immer wieder neu Orientierung und vertraute Heimat finden. Die Erfahrung der Beheimatung ist uns allen aus ganzem Herzen zu wünschen. Vergelt´s Gott denen, die sich um dieses Geschenk durch die einfühlsame Wallfahrtsseelsorge mühen.

 

Prälat Ludwig Limbrunner
Bischöflicher Administrator der Kapellstiftung