Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist
und wie viel...
Gedanken zum Wallfahrtsleitwort 2010
Orientierung und Heimat in der Kirche
"Ein Stück Orientierung für unterwegs"
Neue Wallfahrtsmedaille ab sofort erhältlich
"Orientierung und Heimat in der Kirche" - so lautet das Leitwort des Wallfahrtsjahres 2010. Dass es nicht in Vergessenheit gerät, sondern dauerhaft bei den Pilgern ankommt, dafür haben sich die Verantwortlichen der Administration etwas einfallen lassen. Sie haben eine Wallfahrtsmedaille in Silber und Bronze herstellen lassen. Geziert wird sie auf der Vorderseite von der Goldenen Rose, die Papst Benedikt XVI. dem Gnadenort verliehen hat. Um diese herum steht das Leitwort geschrieben. Auf dem Revers prangt das Logo der hl. Kapelle.
Künftig soll die Medaille jedes Jahr neu aufgelegt werden, stets versehen mit einem anderen Motiv sowie dem aktuellen Leitwort.
Erhältlich ist die Medaille in der Sakristei der Gnadenkapelle sowie am Infopoint der Neuen Schatzkammer. Der Erlös geht an die Gnadenkapelle.
Gedanken zum Wallfahrtsleitwort 2010
Das Bewusstsein, dass Kirche "Heimat" ist darf nicht vergessen oder verschüttet werden. Kirche soll uns - gerade in einer verwirrenden Welt - geistliche Orientierung bieten.
"Das Kreuz steht, solange sich die Welt dreht!"
Viele fühlen sich in der Kirche nicht mehr zu Hause und entfremdet; sie sind erst geistlich und heimlich still ausgezogen und dann ausgetreten. Jeder will sich angenommen erleben; er will um eine innere und äußere Heimat wissen und Dank verlässlicher Orientierung den Sinn des Lebens spüren. Das Jahresleitwort führt in einem Predigtleitfaden durch die Woche. Natürlich haben im liturgischen Wochenlauf Hochfeste, Fest und Gedenktage Vorrang.
- Sonntag: Christus - Haupt der Kirche
Jesus fragt auch heute: "Wollt auch ihr weggehen?" - Wir antworten: "Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens." (Joh. 6,66 f) Mit Papst Benedikt XVI. vertrauen wir: "Am Ende musst es ja Du machen, denn die Kirche ist Deine Kirche."
- Montag: Kirche - pilgerndes Volk Gottes
Als Christen im pilgernden Volk Gottes wissen wir, dass wir von Gott gewollt, geliebt sind und gebraucht werden. "Alle Wege der Kirche führen zum Menschen." (Joh. Paul II.) Der Kirche ist eine einfache und kraftvolle Sprache zu wünschen, die die Menschen verstehen.
- Dienstag: Kirche - Berufung für den Dienst an Gott und den Menschen
Gerade im Priesterjahr 2009/2010 bitten wir, dass sich geistliche Berufungen entfalten. Mit den Augen der Liebe und den Augen Jesu sollen wir in der Welt mit Freude und in Gelassenheit Ausschau halten. Der priesterliche Dienst ist unermessliches Geschenk für die Kirche und die Menschen überhaupt. Bitten wir um Priester, die Liebe in die Pfarrei investieren.
- Mittwoch: Kirche - Schule des Betens
Beten heißt: Die Welt für Gott offenhalten. Der erste Dienst, den die Kirche und den Menschen erweisen kann, besteht im hoffnungsvollen Gebet. Als Kirche "beten wir füreinander, dass der Herr uns trägt und dass wir durch ihn einander tragen lernen." (Papst Benedikt XVI.)
- Donnerstag: Eucharistie - Herzmitte der Kirche
Über die Eucharistie soll nicht nur Schönes gesagt, sondern auch diese göttliche Kraft gelebt werden. Wir können nur bitten, dass Jesus im Empfang der Hl. Eucharistie (Kommunion) uns immer mehr in sich selbst hinein zieht. Jesus kann immer etwas mit uns anfangen.
- Freitag: Aus dem geöffneten Herzen Jesu geht die Kirche hervor
Diesen Ursprung darf die Kirche nie vergessen. Traurig stimmt uns die Aussage beim Kirchenaustritt: "Jetzt bin ich die Kirche los!" Helfen wir die Sehnsucht nach unserer Kirche zu wecken und als heilvolles Erlebnis zu bewahren. Christi Liebe möge alle erfahrbar berühren und "bitten wir den Herrn, dass Offenheit gegenüber dem Herrn erwache".
- Samstag: Maria - Mutter der Kirche
In Besinnung auf das Christusgeheimnis ist die Mutter Gottes täglich eine Hilfe, die in ihrer mütterlichen Liebe für die Schwestern und Brüder ihres Sohnes Sorge trägt, "die noch auf auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zur seligen Heimat gelangen." (LG 62) Dank des Pfingstfestes bleiben wir in der Schule Mariens.
Christus Dominu
s - "der in seiner Kirche lebt und wirkt" (trostreicher Rosenkranz)
Kirche ist kein Navigationsgerät mit beliebig auswechselbaren und wählbaren Stimmen. Jesus Christus ist der Herr der Kirche. Von ihm wollen wir uns im Wallfahrtsjahr durch Unsere Liebe Frau leiten lassen.
Zusammen mit der Wallfahrtskustodie und allen Mitverantwortlichen vor Ort freuen wir uns auf Ihr Kommen im Heimatwallfahrtsort Altötting.




